Mehrere Personen meldeten am Samstagnachmittag der Kantonspolizei Solothurn, dass sich ein Hund – Jack Russel Terrier – auf der Autobahn A1 bei der Ausfahrt Kriegsstetten befindet. Mehrere Polizeipatrouillen kümmerten sich umgehend um den fehlbaren «Verkehrsteilnehmer» und versuchten das Tier einzufangen. Der Hund rannte weiter in Richtung Verzweigung Luterbach auf die Autobahn A5.
Wie die Kantonspolizei Solothurn in einer Mitteilung schreibt, mussten die Verkehrsteilnehmenden wegen des Hundes auf der Autobahn teilweise bis zum Stillstand abbremsen oder ausweichen. Weil zahlreiche Personen ihre Fahrzeuge auf der Autobahn angehalten und verlassen haben, kam es in der Folge zu kritischen Situationen. Die Polizei beobachtete mehrere Personen, welche ohne die nötigen Sicherheitsvorkehrungen über die Fahrbahnen dem Tier hinterherrannten, um es einzufangen. In einer Mitteilung bittet deshalb die Kantonspolizei Solothurn die Verkehrsteilnehmenden darum, in Zukunft bei ähnlichen Situationen unter keinen Umständen das Fahrzeug zu verlassen.
Der flüchtige Vierbeiner verliess bei Derendingen die Autobahn A5, wo sich seine Spur verlor. Nach einer Stunde wurde die Einfangaktion erfolglos abgebrochen. Gemäss Rückmeldung wurde der Hund gegen Abend aufgefunden und seiner Aufsichtsperson zurückgebracht.
(red.)